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Master Studie 2009: Studierende wollen besser auf den Berufseinstieg vorbereitet werden und streben nach ausgewogener Work-Li fe-Balance


Berlin, 8. Oktober 2009 – Wie wirkt sich die Studienreform auf die Karriereentscheidungen
von Studierenden aus? Was bedeutet das für Hochschulen und für die Personalarbeit in
Unternehmen? Antworten gibt jetzt die Master Studie 2009, die erste deutschlandweite
Befragung zu den Karriere- und Bildungswegen von Studierenden. Die Master Studie ist eine
Leserbefragung von SWOP. Medien und Konferenzen in Kooperation mit dem Zeitverlag. Die
Befragten rekrutierten sich aus dem Kreis von rund 45.000 studentischen Abonnenten des
Magazins ZEIT Campus; etwa 4.000 Studierende haben den Online-Fragebogen mit 101
Fragen im Juli 2009 ausgefüllt.

Zehn Jahre nach der Bologna-Reform zeigt sich: Die Studierenden an deutschen Hochschulen
sind mehrheitlich zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit ihrem Studium. Gleichzeitig
beklagen sie große Defizite bei Schlüsselqualifikationen, die für ihre künftige Berufsfähigkeit
(„Employability“) von Bedeutung sind. Dies ist eines der Kernergebnisse der Master Studie
2009.

Daneben liefert die Master Studie 2009 weitere wichtige Erkenntnisse für
Personalverantwortliche in Unternehmen und Hochschulvertreter. So lassen sich die
Studierenden beispielsweise trotz der erkannten Defizite bei ihren Zukunftsplanungen
insbesondere von individuellen fachlichen Interessen und dem Wunsch nach einer
persönlichen und intellektuellen Weiterentwicklung leiten. Und: Eine ausgewogene Work-
Life-Balance ist ihnen wichtiger als besonders gute Karrierechancen oder eine Orientierung
der eigenen Qualifikationen an den künftigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt.

Angesichts des wachsenden Wettbewerbs auf dem akademischen Weiterbildungsmarkt wird
es für die Hochschulen immer stärker darum gehen, sich mit ihrem Studienangebot gezielt
auf diese Bedürfnisse einzustellen und so unterscheidbarer zu werden. Doch auch die
Wirtschaft sollte sich darauf einstellen. „Die Unternehmen sollten unbedingt eine
berufsbegleitende akademische Aus- und Weiterbildung anbieten, um im Wettbewerb um die
besten Köpfe die Nase vorne zu haben“, so Myriam Fricke, Projektleiterin bei SWOP. Medien
und Konferenzen und Autorin der Studie.

Neben der ausführlichen Bestandsaufnahme der studentischen Motive, Planungen und Ziele
liefern die Studienergebnisse den Hochschulen wichtige Anhaltspunkte für die Planung ihrer
Kapazitäten oder die Formulierung strategischer Maßnahmen in Hochschulentwicklung und -
Marketing. Hierzu Professor Wolfgang Döhl von der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen
an der Hochschule München: “Von den Fragestellungen her ist die Master Studie für unseren
Masterstudiengang und für unsere Planungen wichtig. Sie hilft uns, die Studienbedingungen
zu verbessern, weil wir besser informiert sind, was die Studierenden beabsichtigen.“

SWOP. Medien und Konferenzen hat sich als Kommunikationsdienstleister auf die Bereiche
Bildung und Personal spezialisiert und organisiert seit 2005 Veranstaltungsreihen wie die
MBA Konferenz und die Master Konferenz. Als Partner der Master Studie 2009 konnte SWOP
die Deutsche Bahn und den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gewinnen.
Akademische Partner sind die Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder), die
Fachhochschule Köln, die FH Wien, die Graduate School Rhein Neckar, die Hochschule
München und die Technische Universität Braunschweig. Als Förderer engagieren sich die
Bauhaus Universität Weimar, die FH Oberösterreich, die Hochschule Darmstadt, der
RheinAhrCampus, die Universität Bonn, die Universität Konstanz und die Universität St.
Gallen. Quelle: SWOP. Medien und Konferenzen

Kontakt:
Sven Nagel
SWOP. Medien und Konferenzen
Ziegelstr. 29
10117 Berlin
Tel. 030/531 47 37 -22
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
http://www.master-studie.de
 
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